Statistik

505 Einsätze...
... wurden 2020 durch uns abgearbeitet
197 Brandeinsätze...
... riefen uns auf den Plan!
308 Hilfeleistungen...
... wurden durch uns geleistet!
24.496 Stunden
haben wir 2020 in Einsatz und Aus- und Weiterbildung investiert
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Die Jahresberichte der Feuerwehr finden Sie hier zum Download.

Im Bericht finden Sie Informationen, Bilder und die genauen Statistiken zu den Einsätzen, Mitgliedern, Fachgruppen sowie Rückblicke zu besonderen Einsätzen.

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Zusammenfassung: Jahresbericht 2020 der Feuerwehr Stade

Ein besonderes Jahr 2020, dessen Auswirkungen uns noch länger beschäftigen werden, ist nun vorbei. Mit Beginn der Pandemie erfolgte auch eine bis heute anhaltende Umstellung von Dienstabläufen. Maskenpflicht, ausfallende Dienste sowie veränderte Abläufe im Einsatz beherrschten unseren Feuerwehr-Alltag.

Trotzdem waren wir als Feuerwehr zu jedem Zeitpunkt einsatzbereit. Insgesamt mussten wir zu 505 Einsätzen ausrücken, die sich in 197 Brandeinsätze und 308 Hilfeleistungseinsätze aufteilen. Es konnten 117 Menschen gerettet und Sachwerte im Wert von ca 4.018.500,00 € erhalten werden. Im vergangenen Jahr wurden 24.496 Stunden in die Feuerwehr investiert, was durchschnittlich 149 Stunden bzw. 19 Arbeitstagen pro aktivem Mitglied entspricht.

Im Brandbereich sind wir weiterhin auf einem konstant hohen Niveau – 106 Klein- und Entstehungsbrände, 9 Mittelbrände sowie 7 Großbrände mussten gelöscht werden. Dazu kommen 19 blinde Alarme, 54 Fehlalarme (beispielsweise von Brandmeldeanlagen oder Rauchwarnmeldern) und 3 böswillige Alarme. Auffällig hoch war die Anzahl an Feuern in Gebäuden.

Ende März brannte die Küchenzeile eines China-Restaurants in der Harburger Straße. Durch den gezielten Innenangriff konnte das Feuer zügig bekämpft werden. Im Mai wussten wir zum dritten Mal zu einem Wohn- und Geschäftsgebäude in Hahle ausrücken, bei dem es zu Brandstiftungen gekommen war. 38 Bewohner konnten in den frühen Morgenstunden aus dem Gebäude evakuiert werden.

Ende Juni konnte durch das beherzte Eingreifen mehrerer Anwohner ein größeres Feuer verhindert werden – ein in Brand gesteckter Strandkorb in der Altstadt wurde vom angrenzenden Gebäude weggezogen, was ein Übergreifen der Flammen verhinderte. Im August beschäftigte uns ein ausgedehnter Dachstuhl- und Wohnungsbrand eines Wohngebäudes in der Klaus-Groth-Straße. Ebenfalls im August mussten wir zu einem sehr dramatischen Einsatz ausrücken – hier hatte ein Mann mit einer brennbaren Flüssigkeit hantiert und sich dabei selbst entzündet.

Am 18. September brannte eine verlassene Lagerhalle Am Güterbahnhof, die erst mit dem Einsatz aller Einheiten der Stadtfeuerwehr nach mehreren Stunden gelöscht werden konnte und sich zum größten Einsatz des vergangenen Jahres entwickelte.

Mehrere brennende PKW und ein Kleintransporter beschäftigten uns im Oktober. Im November brannte eine Küche in der Trift aus, nur 7 Tage später mussten wir ein brennendes Wohnzimmer am Geestberg löschen.

Anfang Dezember brannte es im Erdgeschoss eines Hauses in der Harsefelder Straße. Nur durch den schnellen Innenangriff durch zwei Trupps konnte ein Übergreifen der Flammen auf die weiteren Stockwerke verhindert werden.

Überörtlich waren wir sowohl im Stadtgebiet (Bützfleth, Wiepenkathen) als auch außerhalb in Balje-Hörne, Harsefeld, Drochtersen-Hüll, Deinste, Horneburg, Wischhafen und Lamstedt im Einsatz.

Auch der Hilfeleistungsbereich forderte uns wie gewohnt. Auffällig hoch war die Anzahl an Tierrettungen im Jahr 2020. Insgesamt 20 Mal mussten Enten, Rehe, Hunde, Katzen, eine Eule, ein Papagei sowie eine Kuh gerettet werden. Dazu kommen 48 Sturmeinsätze (davon 35 bei Sturm „Sabine“), 74 Tür- und Aufzugsöffnungen, 21 Unterstützungen für den Rettungsdienst, 4 Öleinsätze, 12 Umwelteinsätze und 15 Verkehrsunfälle. Auch unsere Wasserrettung war wie immer gefordert. 10 Mal musste unsere Boots- und 6 Mal unsere Tauchergruppe ausrücken. Bei den Hilfeleistungseinsätzen konnten insgesamt 65 Personen aus Notlagen oder unmittelbarer Lebensgefahr gerettet werden.