Statistik

Die Jahresberichte der Feuerwehr finden Sie hier zum Download.

Im Bericht finden Sie Informationen, Bilder und die genauen Statistiken zu den Einsätzen, Mitgliedern, Fachgruppen sowie Rückblicke zu besonderen Einsätzen.

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621 Einsätze...
... wurden 2019 durch uns abgearbeitet
242 Brandeinsätze...
... riefen uns auf den Plan!
379 Hilfeleistungen...
... wurden durch uns geleistet!
34.840 Stunden
haben wir 2019 in Einsatz und Aus- und Weiterbildung investiert
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Zusammenfassung: Jahresbericht 2019 der Feuerwehr Stade

621 – das ist die Anzahl an Einsätzen, die durch die beiden Züge der Ortsfeuerwehr Stade im vergangenen Jahr abgeleistet wurden.

Die Einsätze teilen sich in 242 Brandeinsätze und 379 Hilfeleistungen. Die folgende Auflistung sind die besonderen Einsätze des letzten Jahres.

Die Wasserrettung dominierte mit spektakulären Einsätzen den Sommer. Unsere Einsatztaucher kamen 7x bei Personensuchen, Leichenbergungen und bei der Wasserrettung zum Einsatz, unsere Bootsgruppe wurde zu 24 Hilfeleistungen auf der Elbe alarmiert. Gekenterte Jollen, Personen im Fahrwasser, die Menschenrettung von Kreuzfahrtschiffen oder auch die Havarie des 37m langen Lotsenschoners „Elbe No 5“, die unsere Einsatzkräfte durch Zufall beobachteten und sofort eingriffen und somit 42 Personen das Leben retten konnten, bleiben in lebhafter Erinnerung.

Direkt am Anfang des Jahres stand das Erdgeschoss eines Wohnhauses in Vollbrand, hier konnte das Haus leider nicht mehr gerettet werden. Im März verfolgte uns eine Serie von Brandstiftungen am Güterbahnhof. Hier mussten wir mehrmals ausrücken und mehrere Feuer im Gebäude bekämpfen. Im Verlauf kam es dabei auch zu Brandstiftungen im Benedixland.

Auffällig hoch war die Anzahl an PKW-Bränden: Rund 19 Mal mussten wir ausrücken, um Fahrzeuge zu löschen.

Im April konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr in Riensförde ein Garagenbrand gelöscht werden, ohne dass dieser auf das Wohnhaus übergriff. Auch Anfang Mai konnte eine in Vollbrand stehende Gartenlaube gelöscht werden, bei der das Feuer auf die direkt angrenzenden Häuser mitten in der Stader Altstadt überzugreifen drohte.

Im Juli brannte eine Wohnung in der Brinkstraße komplett aus, eine Katze konnte glücklicherweise aus der Wohnung gerettet werden – die ursprüngliche Meldung, dass sich noch Menschen in der Wohnung befänden, bestätigte sich nicht.

Im September rückten wir zwei Mal zu einem brennenden Schuppen in Stade Hahle aus, der sich direkt neben einem Wohnheim für behinderte Menschen befand.

Unsere Drehleitern waren überörtlich bei Groß- und Mittelbränden als Unterstützung für die Feuerwehren Grünendeich, Isensee, Hollern, Aspe, Dollern und Engelschoff im Einsatz.

Der Brandbereich teilt sich auf in:

 50 Entstehungsbrände und 75 Kleinbrände,11 Mittelbrände, 6 Großbrände und 29 überörtliche Brandeinsätze. Dazu kommen 17 blinde Alarme, 70 Fehlalarme (beispielsweise ausgelöste Brandmeldeanlagen und Rauchmelder), 6 böswillige Alarme und 5 Alarmübungen. Es wurden Werte von über 5,4 Millionen erhalten und 8 Personen gerettet.

Desweiteren gab es 28 Verkehrsunfälle (11 mit Personenschaden), 3 davon waren mit eingeklemmter Person. Im Sommer wurden wir, wie bereits oben beschrieben, zu zahlreichen Wasserrettungseinsätzen alarmiert.

Im Juli erwischte uns ein kurzes, aber heftiges Sommergewitter. Innerhalb von kurzer Zeit mussten insgesamt 16 Einsatzstellen in der Stadt abgearbeitet werden. Ebenfalls im Juli wurden wir zu einem Chemiebetrieb in Ottenbeck gerufen. Hier lief durch einen Unfall Pflanzenschutzmittel aus. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden im Chemieschutzanzug kontaminierte Gegenstände aufgenommen und Flächen gereinigt.

Im September rückten wir zu einem ungewöhnlichen Einsatz auf der B73 aus. Eine „nichtheimische“ Spinne wurde durch einen Bürger in seinem Fahrzeug gesichtet. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen im PKW konnte keine Spinne gesichtet werden.

Auch im September wurden wir zu einem Schiffsbrand auf der Elbe Krummendeich alarmiert. Auf einem 132m langen Frachtschiff war es zu einer Verpuffung gekommen, bei dem zwei Seeleute schwer verletzt wurden und ein Seemann sein Leben ließ. Ein Eingreifen unsererseits war nicht erforderlich.

Im Dezember holte uns ein „Klassiker“ in jedem Jahr ein: zwei Mal mussten wir zum Anleger Stadersand ausrücken, weil PKWs bei Hochwasserlagen vom überfluteten Anleger geborgen werden müssen. An diesem Tag musste auch ein Angler gerettet werden, als sein Rückweg durch das Hochwasser abgeschnitten worden war.

 

Insgesamt gab es 6 Tierrettungen, 39 sturmbedingte Einsätze (im Vergleich 2017: 222), 5x Hochwasser, 11x Wasser im Keller, 12x Öl auf Straße/Wasser, 15x Hilfeleistungen für den Rettungsdienst, 59 Tür- und Aufzugsöffnungen, 27 Umwelteinsätze und 90 Sicherheitswachen. Bei allen Hilfeleistungen wurden insgesamt 108 Menschen aus unmittelbarer Lebensgefahr oder Notlagen gerettet.

Im Jahr 2019 haben wir 14.630 Einsatzstunden und 20.210 Stunden für Aus- und Weiterbildung, also insgesamt 34.840 Stunden für die Feuerwehr investiert.